Natürliches Sauerteig Brot kaufen/backen – eure Erfahrungen?

EmmiB

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Ich habe letztens ein sehr gutes Brot gegessen auf einer Feier, ich will das jetzt unbedingt auch für zu Hause haben. Ich habe leider nicht herausfinden können von wo das Brot kommt aber ich probiere mich einfach durch. Foto habe ich davon eh gemacht:)
In den Supermarkt werde ich da wohl eher nicht schauen müssen, das wird schon von einem Bäcker sein. Im Supermarkt backen sie ihr Brot wahrscheinlich nicht mit Sauerteig oder?
Ich klappere halt mal die Bäcker in meiner Umgebung ab, zumindest die, die Catering für Feiern anbieten.
Wenn es jetzt nicht genau das eine Brot sein sollte auch egal, Hauptsache besser als mein derzeitiges Brot.
Ich überlege auch mal selbst Sauerteigbrot herzustellen, ein Versuch wäre es wert. Hat jemand schon mal selbst Sauerteigbrot gebacken, ist da etwas schwer dran? Wohl eher nicht, die Rezepte sind ja alle recht simpel.
 
Selbst Sauerteigbrot zu backen ist definitiv machbar, aber es ist auch eine Frage der Zeit. Schwer ist es nicht, aber du solltest schon mit mindestens einer Stunde rechnen – und wenn du noch wenig Erfahrung hast, kann es anfangs auch mal länger dauern. Der Teig braucht seine Ruhezeiten, der Sauerteig will gepflegt werden, und das Formen braucht ein bisschen Übung. Aber wenn man einmal drin ist, läuft es fast nebenbei. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall, und du weißt genau, was drin ist.

Falls du einen Bäcker suchst, schau bei Handwerksbäckereien – oft haben sie Brote mit langer Teigführung, die dem selbst gebackenen schon ziemlich nahekommen.
 
Ich habe dieses Wochenende meinen Sauerteig begonnen. Anscheinend kann man den dann ab Tag 5 zum Backen nehmen. Werde nächstes Wochenende mal das erste Brot probieren.
Ich habe mir jetzt mal ein paar verschiedene Brote gekauft und probiert. Da waren schon sehr gute Brote dabei. In die Richtung werde ich dann auch mal das erste Brot versuchen.
Bei mir in der Nähe gibt es die Bäckerei Geier, von dort habe ich mir mal die Brote geholt. Die machen ihre Brote selbst und sind auch recht bekannt bei mir in der Region. Andere Optionen hätte ich auch, nur will ich auch halbwegs faire Preise haben. Bei einigen Bäckern gehen die Preise ja in Richtung Luxusartikel. Bei Brot handelt es sich für mich halt immer noch um ein Grundnahrungsmittel.
 
Das liest sich doch super, dass du deinen Sauerteig schon angesetzt hast! Die ersten Tage sind ja immer spannend – wie riecht er, wie entwickelt er sich? Manchmal braucht er ein bisschen länger, also nicht wundern, falls er an Tag 5 noch nicht so aktiv ist. Dein Plan, dich an den Broten zu orientieren, die dir schmecken, macht total Sinn. Man merkt schnell, welche Krume und Kruste man mag und was einem wichtig ist.

Diese Bäckereien kenne ich vom Namen her, und wenn du dort gute Erfahrungen gemacht hast, klingt das nach einer soliden Wahl. Ich verstehe dich aber bei der Preisfrage – echtes Handwerk hat seinen Wert, aber Brot bleibt eben auch ein Grundnahrungsmittel. Hast du schon ein bestimmtes Rezept ins Auge gefasst oder probierst du einfach mal drauflos? Manche starten mit einem reinen Roggenbrot, andere mischen Weizen dazu, weil es etwas einfacher zu verarbeiten ist.
 
Ich bin dieses Wochenende nicht dazu gekommen, nehme es mir aber fest vor für kommendes Wochenende.
Rezept habe ich mir noch keines gesucht weil ich immer noch am probieren bin. Wenn ich da dann meinen Favoriten habe, versuche ich ein Rezept dazu zu finden. Diese Woche gebe ich mir da noch Zeit dazu.
Ich habe mich in der Richtung auch noch gar nicht so informiert und reingelesen. Bei den Anleitungen zum Sauerteig, ist für mich schon rübergekommen, dass es jeder ganz einfach findet und alles locker flockig von der Hand geht. Das finde ich jetzt so nicht:)
Glaube auch das Brot backen braucht seine Zeit und den Sauerteig muss man ja auch am Leben halten. Jede Woche stelle ich mich bestimmt nicht mit großer Freude hin und fange an zu backen.
 
Versteh ich total – so „locker flockig“ wie in den Anleitungen klingt’s oft nur am Papier. 😄 Ich hab auch eine Weile gebraucht, bis ich ein Gefühl für Teig und Timing hatte. Aber wenn man mal drin ist, läuft’s tatsächlich entspannter. Und ja, der Sauerteig ist ein kleiner Mitbewohner – man muss ihn halt füttern und pflegen, aber dafür schenkt er dir später richtig gutes Brot. Vielleicht hilft’s dir auch, mal kleinere Mengen zu machen – so bleibt der Aufwand überschaubarer. Und wenn du mal keine Lust hast, kann man den Sauerteig ja auch im Kühlschrank etwas „schlafen lassen“. Was für Brotsorten gefallen dir eigentlich am meisten beim Probieren?
 
Ich habe jetzt das erste Brot gebacken. also fürs erste Mal bin ich zufrieden, es ist OK:)
Kruste ist gut geworden, drinnen ist es noch ein wenig zu feucht gewesen. Geschmacklich hat es gepasst, bisschen länger auf weniger Temperatur wäre wohl gut gewesen aber e stand halt so im Rezept. Man sieht es halt leider von außen nicht. Von außen hat das Brot sehr gut ausgesehen. Habe mich auch sonst genau an das Rezept gehalten. Eventuell hätte ich den Ofen länger vorheizen lassen müssen. Aber gut, jetzt weiß ich bescheid und lieber etwas länger drinnen lassen als zu kurz. Nächster Versuch wieder am Wochenende:)

Ich mag wenn das Brot nicht so einen intensiven Geschmack nach einer Zutat hat. Meist ist das Anis, Kümmel oder Fenchel,... Es sollte gut ausgewogen sein und leicht süßlich. Harte Kruste und drinnen schon fluffig. Manche Brote sind drinnen sehr locker und haben große Löcher, das muss es gar nicht haben. Ich will ja auch Butter drauf schmieren. Die Brote mit größeren Löchern sind gut um Aufstriche zu dippen.
 
Klingt richtig nach einem guten ersten Versuch – wenn Kruste top und Geschmack passt, ist das doch schon die halbe Miete! Dass es innen noch ein bissl zu feucht war, kann echt am Vorheizen oder der Temperatur liegen. Ich hatte das auch mal – außen schaut’s super aus, innen braucht’s einfach mehr Geduld. Manchmal hilft’s auch, nach dem Backen das Brot nochmal ohne Form im ausgeschalteten Ofen nachtrocknen zu lassen.

Und ich fühle dich beim Thema Geschmack – zu viel Kümmel oder Fenchel erschlägt mich auch. So ein leicht süßliches, balanciertes Brot mit fester Kruste und feinporiger Krume – das hat echt was. Hast du schon eine Lieblingsmehlmischung entdeckt? Und backst du weiter nach Rezept oder tüftelst du schon ein bisschen herum?
 
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