Wie kann ich meine Haarwurzel auf natürlichem Weg stärken, gibt es Erfahrungen?

libelle

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Der Winter ist vorbei, die Sonne kommt langsam raus – und irgendwie habe ich das Gefühl, meine Haare könnten auch ein bisschen Frühlingsfrische vertragen. Ich merke, dass sie sich dünner anfühlen als noch vor ein paar Monaten, und das bringt mich zu einer Frage: Wie kann man die Haarwurzel auf natürlichem Weg stärken?

Mir geht es dabei nicht um einzelne Nährstoffe oder bestimmte Hausmittel, sondern eher um grundsätzliche Erfahrungen. Habt ihr gemerkt, dass bestimmte Gewohnheiten eure Haare positiv beeinflusst haben? Vielleicht durch eine Veränderung in der Pflege, im Alltag oder durch etwas, das man gar nicht sofort mit Haaren in Verbindung bringt?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen – was hat euch wirklich geholfen, was war eher ein Mythos? Und gibt es vielleicht Dinge, die ihr früher falsch gemacht habt und heute anders seht?
 
Naja die Sonne war für eine Woche da, jetzt regnet es wieder und ist kalt. Habe mich auch schon gefreut, ab jetzt gehts bergauf mit den Temperaturen, zu früh gefreut:)

Im Winter werden die Haare mehr mitgenommen. Die Temperaturen, Wind, trockene Luft durchs heizen zu Hause,... das beansprucht die Haare. Ich merke das auch immer, bei mir sieht man es bei der Haut.

Hast du es jetzt zum ersten Mal oder ist das immer im Winter so?
Würde dann halt schon im Herbst beginnen mich vorzubereiten. Haaröl verwenden, Packungen machen, nichts tun, was dem Haar schaden könnte (Föhnen, Färben, Glätten,...). Vielleicht sogar an der Ernährung etwas umstellen oder zusätzliche Mittel nehmen.

Bei den Haaren dauert halt alles länger. So wie ich das verstanden habe kann man das Haar ja nur von der Wurzel stärken und nicht "reparieren" wenn es schon kaputt wächst. Bis dann halt wieder gesunde Haare nachwachsen, dauert es seine Zeit.
 
Haha, ja, der Frühling hat sich wohl nur kurz blicken lassen – und zack, wieder Regen. Typisch! Aber du hast recht, der Winter setzt den Haaren echt zu. Heizungsluft, Kälte, Wind – das trocknet alles aus, und dann wundert man sich Monate später, warum die Haare plötzlich schlapp wirken.

Ob das jedes Jahr so ist? Gute Frage. Ich hab nie so bewusst drauf geachtet. Vielleicht sollte ich das mal über mehrere Winter beobachten. Machst du das? Merkst du jedes Jahr dasselbe oder gibt’s Unterschiede?

Das mit der Haarpflege im Herbst klingt schlau. Packungen benutze ich zwar ab und zu, aber ob das reicht? Hast du eine Lieblingsmethode oder Produkte, die dir wirklich geholfen haben? Und was hältst du von Ernährung? Bringt das wirklich langfristig was für die Haare, oder merkt man da kaum einen Unterschied?
 
Jetzt ist ja schon wieder Frühling und jetzt (?) kommen erst die Probleme. man sieht also wie lange das eigentlich dauert bis es durchschlägt und wie lange da der Körper sich selbst wehren kann. Aber irgendwann geht es halt nicht mehr. Dann wird er halt auch etwas Hilfe benötigen.

Bei mir ist es jedes Jahr so. Die trockene Luft setzt mir zu. Bei der Haut sieht man es halt auch viel schneller. Wenn ich da einen Tag vergesse mich einzucremen, sieht man das sofort am nächsten Tag. Verwende ich jeden Tag die Feuchtigkeitscremes, hält sich alles in Grenzen.

Frag halt mal deine Frisörin was du machen könntest. Eventuell kannst du auch in der Apotheke nachfragen. Die können dir sicherlich etwas vorschlagen. Du wirst halt ausprobieren müssen ob es hilft. Denke schon, dass man etwas beitragen kann, dass es besser wird. Sind halt viele kleine Schritte. Packung, Haaröl, Ernährung, Haare nicht zusätzlich strapazieren,...
Ich denke die Ernährung hat einen großen Einfluss. Aber es dauert halt sehr lange. Ich würde auch nicht sagen, eine gesunde Ernährung hilft immer. Da braucht es dann immer eine Ernährung, die auf das jeweilige Problem angepasst ist. Das ist dann eine Unterstützung.
 
Danke dir – ja, du hast total recht mit dem Zeitversatz. Ich merk das jetzt erst richtig, obwohl der Winter eigentlich schon vorbei ist. Und du bringst’s gut auf den Punkt: Der Körper kompensiert lang, aber irgendwann kippt’s. Ich glaube, ich hab früher unterschätzt, wie sensibel Haare eigentlich auf solche Umweltfaktoren reagieren.

Was du über die vielen kleinen Schritte sagst, klingt für mich sehr stimmig. Ich hab auch angefangen, das Ganze eher als langfristige Pflege zu sehen, nicht als akute Reparatur. Mein Föhn bleibt öfter aus, und ich versuche, meine Haare weniger „anzuarbeiten“, wenn du weißt, was ich meine. Stattdessen lieber regelmäßig einfache Dinge, die gut tun – klingt langweilig, hilft aber gefühlt mehr als jede schnelle Kur.

Hast du das Gefühl, dass sich deine Routine mit den Jahren verändert hat? Also ob du z. B. heute sensibler auf kleine Veränderungen reagierst als früher?
 
Wobei das eine, das Andere nicht ausschließen muss. Wenn man sich gezielt Ernährt, kann man ja trotzdem noch eine Kur für die Haare machen oder jede Woche eine Packung machen. Wenn man Probleme hat sollte man das auch eher langfristig angehen. Ich nehme mal an das wird im Alter dann nicht besser und von alleine wird sich da auch wenig ändern. Über den Sommer würde ich da eventuell nicht alles so weitermachen aber ich würde auch nicht alles wieder sein lassen. Wenn man da die Ernährung umstellt, wäre das ja schon etwas. Dazu dann noch eine Haarpackung im Monat, eventuell natürliche Mittel wie Cosawell verwenden, Haaröl verwenden, generell das Haar weiterhin schonen,... Das sind ja alles Maßnahmen ohne viel Aufwand.

Finde ich nicht, wäre mir auch noch nicht aufgefallen. Aber dieses Jahr hatte ich es so schlimm wie noch nie. Ich bin sogar mehrmals zum Hautarzt gegangen. Zuerst habe ich eine Creme bekommen und dann sogar Antibiotika. Anfangs hat es nicht geholfen, jetzt ist es besser geworden. Das beobachte ich aber auch genau. Das sollte nicht mehr zurückkommen.
 
Danke dir – klingt total schlüssig, wie du das beschreibst. Ich merke auch: Je älter ich werde, desto weniger bringt’s, nur „draufzuschmieren“. Man muss von mehreren Seiten ansetzen, sonst kommt man nicht weit. Ernährung, Schonung, ab und zu eine Packung – das summiert sich.

Was du erwähnt hast mit dem natürlichen Mittel hat mich ein bisschen neugierig gemacht. Ist das was zum Einnehmen oder eher äußerlich? Ich frage nur, weil ich bei sowas immer nicht weiß, wo ich anfangen soll. Und wenn du sagst, wenig Aufwand – vielleicht wär das ja genau so ein Puzzleteil, das gut reinpasst, ohne gleich alles umzustellen. Manchmal braucht’s ja genau sowas zwischendrin.
 
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